Januar

Euroguss, Nürnberg

Internationale Fachmesse für Druckguss: Technik, Prozesse, Produkte
14. bis 16. Januar
www.euroguss.de

Swiss Plastics, Luzern

Schweizer Kunststoffmesse
21. bis 23. Januar
www.swissplastics-expo.ch

Februar

FMB Süd, Augsburg

Zuliefermesse Maschinenbau
12. und 13. Februar
www.fmb-sued.de

Maintenance, Zürich

Schweizer Fachmesse für industrielle Instandhaltung
12. und 13. Februar
www.maintenance-schweiz.ch

Solids, Zürich

Schweizer Fachmesse für Granulat-, Pulver- und Schüttguttechnologien
12. und 13. Februar
www.solids-zurich.ch

März

AM Expo, Luzern

Additive Manufacturing Expo
3. und 4. März
www.am-expo.ch

Command Control, München

The Leanding Summit for Cyber Security
3. und 4. März
www.cmdctrl.com

all about automation, Friedrichshafen

Automatisierungsmesse in der Vierländerregion
4. und 5. März
www.automation-friedrichshafen.com

Additiv fertigen bei Hermle in Gosheim.

Additive Fertigung im Werkzeug- und Formenbau

Maschinenfabrik
Berthold Hermle AG
Industriestrasse 8–12
D-78559 Gosheim

T +49 (0)7426 95-0
www.hermle.de
info@hermle.de


TRUMPF Laser- und
Systemtechnik GmbH + Co. KG
Dieselstrasse 1
D-71254 Ditzingen

T +49 (0)7156 30330862
www.trumpf.com

Der gefertigte Formeinsatz auch als Anschauungsmodell mit den innenliegenden Kühlkanälen.

Hermle und Trumpf veranschaulichten in einem gemeinsamen Workshop die Planung, Herstellung und den Einsatz von additiv gefertigten Bauteilen im Werkzeug- und Formenbau.
Die additiven Verfahren entwickeln sich hin zur Komplementärtechnologie für die klassischen Fertigungsverfahren. In ­einem Praxisworkshop bei der Hermle AG in D-78559 Gosheim präsentierten Hermle und Trumpf Ihre additiven Verfahren und zeigten klar die Vorteile aber auch die Grenzen auf. Die Themen wurden in einen Theorie- und Praxisblock unterteilt, wobei der Praxisfokus auf die spanende Nachbearbeitung eines gedruckten Bauteils auf einem Hermle Bearbeitungszentrum lag.

LMF oder MPA?
Im ersten Vortrag erläuterte Marc Dimter, Branchenmanager Werkzeug- und Formenbau bei TRUMPF Additive Manufacturing, das LMF-Verfahren (Laser Metal Fusion) und dessen Potenziale. Zum Beispiel ist es damit möglich, konturnahe Kühlkanäle zu fertigen, die die Temperierung von Werkzeugen optimieren. Hierbei wurde auch ein Schwerpunkt auf den Betrieb von additiv gefertigten Werkzeugen gelegt. Mit der Vorstellung des Hermle MPA-Verfahren (Metall Pulver Auftrag), konnte Werner Gebhart die Abgrenzung zum LMF-Verfahren aufzeigen und die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten anhand von Anwendungsbeispielen präsentieren.
Beide Verfahren haben ihre Berechtigung und unterschiedlichste Herangehensweisen. Beim LMF-Verfahren wird das Bauteil in einem Pulverbett mittels Laser aufgebaut. Das fertige Bauteil wird anschliessend von der Sub­stratplatte gelöst und die Finishbearbeitung zum Erreichen der Toleranzen und Oberflächen­eigenschaften erfolgt auf einem Hermle Bearbeitungszentrum. Beim MPA-Verfahren wird mittels der MPA-Technologie das Bauteil im Arbeitsraum des Bearbeitungszentrums aufgebaut und dort auch wieder fräsend bearbeitet (Details der Verfahren finden Sie auf den jeweiligen Homepages der Hersteller).

Beeindruckt von den beiden Verfahren
Im zweiten Themenbock am Nachmittag erläuterte Marc Dimter die additive Optimierung eines Formeinsatzes: vom Ausgangs­zustand, über die konstruktive Optimierung, zu den Simula­tionsergebnissen bis hin zur Datenvorbereitung.
Anschliessend wurde durch Eric Faude, Anwendungstechniker bei Hermle, die Referenzierung, das Einmessen des Bauteils und die notwendigen Spannmöglichkeiten aufgezeigt, bevor der additiv gefertigte Formeinsatz live auf einem Hermle-Bearbeitungszentrum C 42 U dynamic bearbeitet wurde.
Der Teilnehmerkreis, bestehend aus Werkzeug- und Formenbauern, waren beeindruckt von den beiden Verfahren und konfrontierten die Referenten in der abschliessenden Diskussion mit vielen auch sehr speziellen Fragen sowohl zu den beiden Verfahren, aber natürlich auch wie diese die additive Fertigung in ­ihrem Unternehmen zukünftig nutzen und einsetzen wollen.