April

HANNOVER MESSE, Hannover

Die HANNOVER MESSE umfasst die Leitmessen Industrial Automation, Motion & Drives, Digital Factory, Energy, Industrial Supply, Research & Technology
23. bis 27. April
www.hannovermesse.de

CeMAT, Hannover

Weltleitmesse der Intralogistik
23. bis 27. April
www.cemat.de

Control, Stuttgart

Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung
24. bis 27. April
www.control-messe.de

Mai

Optatec, Frankfurt

Internationale Fachmesse für optische Technologien, Komponenten und Systeme
15. bis 17. Mai
www.optatec-messe.de

Intertool, Wien

Internationale Fachmesse für Fertigungstechnik
15. bis 18. Mai
www.intertool.at

SPS/IPC/DRIVES, Parma

Internationale Fachmesse für elektrische Automatisierung, Systeme und Komponenten
22. bis 24. Mai
www.spsitalia.it

Juni

Powertage, Zürich

Branchentreffpunkt der Schweizer Stromwirtschaft
5. bis 7. Juni
www.powertage.ch

CastForge, Stuttgart

Fachmesse für Guss- und Schmiedeteile sowie Bearbeitung
5. bis 7. Juni
www.castforge.de

Die STUDER favorit verfügt über eine Spitzenweite von 1600 mm.

Für lange Werkstücke

Fritz Studer AG
Thunstrasse 15
CH-3612 Steffisburg

Telefon +41 (0)33 439 11 11
www.studer.com
info@studer.com

Um alle vier Schleifspindeln und den Messtaster zum Eingriff zu bringen, schwenkt ein Direktantrieb den Schleifspindelrevolver mit hoher Wiederholgenauigkeit.

Die von Grund auf neu entwickelt. In die Entwicklung flossen jedoch das Know-how vieler Jahrzehnte schleiftechnischer Erfahrung und fundiertes konstruktives Wissen auf neuestem Stand mit ein. Neben den Zielen dauerhaft zuverlässiger Qualität und Präzision, standen der Einsatz brandaktueller wie praxisbewährter Technologien ebenso an prominenter Stelle der Ziele, wie beste Ergonomie und optimale Bedienbarkeit.
Schon beim ersten Blick auf die Maschine fallen das ergonomische Design und die Bedienerfreundlichkeit auf. Zwei grosszügige Schiebetüren schaffen beste Zugänglichkeit sowohl für Werkstück- als auch für Schleifscheibenwechsel. Kurze Umrüstzeiten und schnelles Umprogrammieren der Steuerung tragen zur Verkürzung der Nebenzeiten bei, womit die Maschine für die Fertigung von Einzelstücken, Klein- und Grossserien interessant ist.
Die Baureihe ist in verschiedenen Ausführungslängen, für Werkstücke mit Maximallängen von 300, 700 und 1300 mm, erhältlich. Die S141 ist die ideale Maschine für das Schleifen von Futterteilen, Spindelwellen, Spindelgehäuse, Rotorwellen oder Achsen. Viele Werkstücke finden sich in den Bereichen von Werkzeugmaschinen, Antriebselementen, Aerospace und dem Werkzeugbau.

Grundlegende Neuentwicklung nutzt bewährte Technologien
Das Maschinenbett aus dem patentierten Mineralguss Granitan® S103 mit dem ausgezeichneten Dämpfungsverhalten sorgt für eine hervorragende Oberflächenqualität der geschliffenen Teile. Kurzfristige Temperaturschwankungen werden durch das günstige thermische Verhalten von Granitan® weitgehend ausgeglichen. Das Führungssystem StuderGuide® für die X- und Z-Achse ist mit dem verschleissfesten Führungsbahnbelag Granitan® S200 beschichtet und bietet über den gesamten Geschwindigkeitsbereich höchste Genauigkeit bei hoher Tragfähigkeit und starker Dämpfung. StuderGuide® erweitert die Vorteile hydrostatischer Systeme und von Führungen mit patentierter Oberflächenstruktur. Ein grosser Vorteil von StuderGuide® gegenüber hydrostatischen Führungen ist die dämpfende Komponente in Bewegungsrichtung. Angetrieben werden die Schlitten von Linearmotoren mit Direktmesssystemen.
Der Schleifspindelrevolver verfügt über vier Schleifspindeln, von denen maximal zwei Aussenschleifspindeln sein können. Es sind Innenschleifdorne bis zu Längen von 265 mm einsetzbar. Ein Direktantrieb und ein hochauflösendes Direktmesssystem sorgen für schnelle, kontrollierte Drehbewegungen und präzise Positionierung mit einer Wiederholgenauigkeit unter einer Winkelsekunde. Damit können Werkstücke mit minimalen Nebenzeiten in einer Aufspannung innen und aussen komplett bearbeitet werden. Ausserdem verfügt der Schleifspindelrevolver über einen universellen Messtaster, der zum Beispiel für die Längspositionierung eines Werkstückes oder Kontrollmessung von Durchmesser eingesetzt werden kann. Der Werkstücktisch, je nach Maschine für Werkstücklängen 300, 700 und 1300 mm, ist über die Maschinensteuerung automatisch von –10 bis +20° für achsparalleles Schleifen von Konen schwenkbar.
Der Werkstückspindelstock kann je nach Bedürfnis direkt oder über Riemen angetrieben werden. Die speziell für das Innenschleifen konzipierte robuste Lünette erlaubt einfaches Einrichten und universellen Einsatz.
Die Maschine lässt sich mit bis zu zwei einschwenkbaren Abrichtvorrichtungen mit stehenden oder rotierenden Abrichtwerkzeugen ausrüsten. Damit kommen während des gesamten Be­arbeitungsprozesses optimierte Schleifwerkzeuge zum Eingriff und erfüllen so eine ausschlaggebende Voraussetzung für grösstmögliche Präzision bei Masshaltigkeit, Konturtreue und Ober­flächenqualität der Werkstücke.
Das 15“-Touchscreen-Bedienterminal der Fanuc-Steuerung Serie 31i-B mit integriertem PC ist rechts neben der grosszügig dimensionierten Doppel-Schiebetür platziert. Der Schleifer hat damit während der Maschinenbedienung den besten Überblick über den Arbeitsbereich.
Es stehen zwei verschiedene intuitive Betriebssysteme StuderWIN und StuderSIM zur Verfügung. Beide Betriebssysteme sind für vielfältige Applikationen im Innenschleifen geeignet und ermöglichen das sichere Programmieren von allen Basiszyklen für das Schleifen, Abrichten und prozessunterstützende Messen.

Erweitertes Anwendungs­spektrum, gesteigerte Wirtschaftlichkeit
Die Fritz Studer AG präsentiert die S141 als ausgereifte Neuentwicklung. In den Fertigungsbereichen des Unternehmens sind mehrere dieser Maschinen schon seit vielen Monaten im Einsatz. Sie haben die Verlässlichkeit der Maschine also bereits bei der ­Produktion qualitativ anspruchsvoller Werkstücke im harten täglichen Praxiseinsatz bewiesen.
Dabei wurden alle Bereiche der Maschine ausgeklügelten Prüfszenarien unterzogen. Optimierungen, die sich mitunter bei Neuentwicklungen aus der Praxis als wünschenswert erweisen, sind also bei der Markteinführung bereits berücksichtigt.