Mai

SPS/IPC/DRIVES, Parma

Internationale Fachmesse für elektrische Automatisierung, Systeme und Komponenten
28. bis 30. Mai
www.spsitalia.it

Juni

automation & electronics, Zürich

Schweizer Fachmesse für Industrie und Wissenschaft
5. und 6. Juni
www.automation-electronics.ch

Stage 7, Zürich

Industrielle Prozesse
5. und 6. Juni
www.easyfairs.com

Vierländer Lieferantenbörse, Dornbirn

Treffpunkt der Industrie
6. Juni
www.lieferantenboerse.messedornbirn.at

EPHJ - EPMT - SMT, Genf

Eine Fachmesse, drei Bereiche. EPHJ: Uhrmacherei - EPMT: Technologische Innovationen und Hochpräzision - SMT: Medizintechnik
18. bis 21. Juni
www.ephj.ch

LASER World of PHOTONICS, München

Weltleitmesse und Kongress für Komponenten,
Systeme und Anwendungen der optischen Technologien
24. bis 27. Juni
www.world-of-photonics.net

Rapid.Tech, Erfurt

Internationale Fachmesse & Konferenz für Additive Manufacturing
25. bis 27. Juni
www.rapidtech.de

SENSOR+TEST, Nürnberg

Internationale Fachmesse für Sensorik, Mess- und Prüftechnik
25. bis 27. Juni
www.sensor-test.com

Monitore überall – moderne Produktion beim Metallbauunternehmen Riguzzi in Felben. Hier werden durchgängige Prozesse angestrebt. Im Hintergrund: das einzige TruBend Center 7030 der Schweiz.

Leichter Einstieg in die Blechbearbeitung 4.0

TRUMPF Schweiz AG
Neuhofstrasse 12
CH-6340 Baar

T +41 (0)58 257 61 61
www.trumpf.com
info@ch.trumpf.com

Die Nervosität am Tag X war unbegründet. Die Mitarbeiter fanden sich schnell zurecht mit dem neuen System. Sie wurden im Vorfeld auch gut vorbereitet von Trumpf. Andreas Riguzzi (links) fachsimpelt mit einem Mitarbeiter.

Viele Zulieferfirmen scheuen noch immer den Einstieg in die Digitalisierung. Die Riguzzi AG hat aber erlebt, dass dieser einfacher ist als erwartet.

Mit Trumpf Maschinen und der Software TruTops Fab ist das Metallbauunternehmen nun zukunftsorientiert und somit noch erfolgreicher unterwegs. Der Tag X war gekommen und der Firmeninhaber Andreas Riguzzi war ein wenig nervös. Von einer Sekunde auf die andere sollte aus seiner florierenden Metallbaufirma Riguzzi in CH-8552 Felben ein digitales Vorzeigeunternehmen werden. Die selbst programmierte Access-Datenbank wurde abgekoppelt und die bisher nur lose verbundenen Arbeitsprozesse auf einen Knopfdruck verknüpft. Doch nicht das neue System rief die Nervosität hervor, da hatte er Vertrauen in den Hersteller: die Firma Trumpf, von der er auch Laser-, Stanz- und Biegemaschinen einsetzt. Nein, vielmehr sorgte er sich um die Mitarbeiter. Werden sie sich wohl fühlen, wenn sie nun mit iPads vor den Maschinen stehen und nicht mehr mit den ihnen vertrauten A4-Papieren? Diese Sorge ist nicht unbegründet, doch in diesem Fall vergebens. Andreas Riguzzi und die Trumpf Experten hatten die Mitarbeiter im Vorfeld gut vorbereit, zum Beispiel bei ­einem Workshop. Und beim gemeinsamen Mittagessen wurden dann auch noch andere Vorteile dieser Softwarelösung diskutiert. Die Mitarbeiter erkannten bald, dass ihre Firma mit dem neuen Tool besser aufgestellt ist für die Zukunft.

Angenehmes Wachstumsproblem
Der Wandel hin zum digitalen ­Unternehmen entstand, weil die Firma Riguzzi vor einem Problem stand, das sich auch andere Firmen wünschen: einem Wachstumsproblem. Zwar hat Andreas Riguzzi stets Wert darauf gelegt, seine vom Vater übernommene Metallbaufirma mit modernen Werkzeugmaschinen auszustatten. Folgendes bemerkte er aber schnell: Je moderner seine Firma produzierte, umso mehr Kunden klopften bei ihm an. Für Andreas Riguzzi war dies eine doppelte Belohnung: Denn einerseits wuchs seine Metallbaufirma, anderseits belohnten ihn die Kunden für seine Technikbegeisterung.

Trumpfs Kundenbetreuer als Sparringpartner
Doch trotz moderner Werkzeugmaschinen von Trumpf stiess das KMU mit seinem auf 23 Mitar­beiter angewachsenen Team an Grenzen. Zum Beispiel bei der Auftragsabwicklung, hinter der eine selbst programmierte Access-Datenbank steckte. Das reicht in vielen Fällen; doch mit dem Wachstum mussten immer mehr Mitarbeiter auf das Tool zugreifen. Das System stand am Anschlag. Eines Tages war Patrick Kühne bei ihm, Trumpf Kundenbetreuer und sein Sparringpartner, wenn es um fortschrittliche Lösungen und Dienstleistungen geht. Dieser sah die Datenbank, erinnerte sich an ein paar Worte im Gespräch mit dem Firmenchef, kombinierte und sagte ihm: «Wir haben eine neue Software, welche dir die Probleme bei der Auftragsabwicklung und noch vieles mehr lösen könnte: das TruTops Fab.»

Fertigung transparent darstellen und steuern
TruTops Fab? Andreas Riguzzi las sich ein, sprach nochmals mit Patrick Kühne und anderen Trumpf Experten und dann wusste er: Das war exakt, was ihm fehlte. Mit dieser modular aufgebauten Software kann er seine Fertigung transparent darstellen und sie steuert und verwaltet die Prozesse vom Kundenauftrag bis zum Versand. Durch die Anbindung an die Steuerung der Maschinen oder der Lasersysteme würde er in Zukunft den aktuellen Stand der Fertigung und den Status der Fertigungsaufträge immer im Blick haben. Und das Tool bot ihm viele andere Vorteile. Denn sobald Daten automatisch übernommen werden, sinkt die Fehlerquote erheblich, allein deshalb, weil keine Tippfehler mehr entstehen.

Nehmen, was man braucht
Andreas Riguzzi war entschlossen, ins Abenteuer Digitalisierung einzusteigen. Zusammen mit ­einer neuen Abkantpresse und ­einer neuen Lasermaschine von Trumpf führte er das TruTops Fab ein. Aus dem Baukasten des modular aufgebauten Fab nahm er zuerst die Auftragsbearbeitungssoftware, Produktionsüberwachung und die Kalkulation oder in der Trumpf Nomenklatur: die Module Quickjob, Production, Calculate. Sein Tipp: «Ich kann nur empfehlen, sogleich mehrere Module zu installieren. Denn der einmal eingegebene Datensatz kann so mehrfach verwendet werden, was zu erheblichen Zeitersparnissen führt.»

Modul um Modul kommt hinzu
Die Arbeit, welche TruTops Fab abnimmt, ist bei einer Firma wie Riguzzi erheblich. Andreas Riguzzi: «Die Ersparnis liegt sicher bei rund 50 Prozent.» Er lächelt und sagt dann: «Und ich dachte zuerst, diese Software könnte für ein KMU zu teuer sein.» Seit er täglich die Zeitersparnis und den leichten Umgang der Datenbewirtschaftung und -bereitstellung sieht, ist er definitiv zum #TruTops Fab Follower geworden.
Weitere Module kamen bereits nach kurzer Zeit dazu: eines für die Bewirtschaftung des Lagers; eines für den Einkauf – und schliesslich ein Modul, das seinen Blechbearbeitungsbetrieb auch für Aussenstehende sichtbar ins Zeitalter der Digitalisierung hievt: das Monitoring der Fertigung. Seit der Einführung dieses Moduls stehen überall in der Fabrikhalle grosse Monitore. Darauf sind die Aufträge entsprechend der Priorität aufgelistet. Jeder Maschinenbediener sieht auf seinem Monitor den nächsten Auftrag und kann alle notwendigen Daten abrufen.

Gemeinsam zum Erfolg
«Ich bin froh, dass wir diesen Schritt gemacht haben, aber wir sind mit der Digitalisierung unserer Firma noch lange nicht am Ende», sagt Riguzzi. Dabei wird er auch in Zukunft auf den Hersteller Trumpf setzen. Aber nicht nur aufgrund der Maschinen und der Software. Er ist angetan vom Trumpf Service. Dazu gehört zum Beispiel, dass er den Kauf einiger Maschinen über die Trumpf eigene Bank abwickeln konnte. Auch sein guter Kontakt zu seinem persönlichen Berater Patrick Kühne ist ihm viel Wert. Denn Kühne ist für ihn einer der Sparringpartner, wenn es um die Digitalisierung geht und um schlanke Prozesse. Patrick Kühne hat Freude an diesem Lob: «Denn wir setzen auf Kundennähe und für mich persönlich bedeutet dies, dass ich mich intensiv mit den Herausforderungen meiner Kunden beschäftige. Ich begleite sie auch gerne nach Ditzingen ins Stammhaus, damit sie noch umfassender informiert werden und die dortigen Ansprechpartner kennenlernen. Denn trotz der Digitalisierung bin ich mir sicher, dass der persönliche und nahe Kontakt noch immer der beste Weg ist, damit wir gemeinsam Erfolg haben.»