März

PSE Europe, München

Internationale Fachmesse für Polyurethan-Verarbeitung
26. bis 28. März
www.pse-europe.com

April

HANNOVER MESSE, Hannover

Die HANNOVER MESSE umfasst die Leitmessen Industrial Automation, Motion & Drives, Digital Factory, Integrated Energy, Industrial Supply, Research & Technology und ComVac
1. bis 5. April
www.hannovermesse.de

Logistics & Distribution, Zürich

Branchenevent für Intralogistik, Distribution und E-Logistik
10. und 11. April
www.easyfairs.com

Empack, Zürich

Branchenevent der Schweizer Verpackungsindustrie
10. und 11. April
www.easyfairs.com

DST – Dreh- und Spantage Südwest, Villingen-Schwenningen

Die Messe für Zerspanungstechnik
10. bis 12. April
www.dstsuedwest.de

Mai

PCIM, Nürnberg

Internationale Fachmesse und Konferenz für Leistungselektronik, Intelligente Antriebstechnik, Erneuerbare Energie und Energiemanagement
7. bis 9. Mai
www.pcim.de

SMTconnect, Nürnberg

Der Treffpunkt für die Community der Elektronikfertigung
7. bis 9. Mai
www.smt.mesago.com

T4M – Technology für Medical Devices, Stuttgart

Fachmesse für Medizintechnik
7. bis 9. Mai
www.t4m-expo.de

Schematische Darstellung des Einsatzes von Vakuum-Systemen mit Piab BXF Saugnäpfen in einem Presswerk.

Höhere Produktivität für Presswerke

BIBUS AG
Allmendstrasse 26
CH-8320 Fehraltorf

T +41 (0)44 877 50 11
www.bibus.ch
info.bag@bibus.ch

Oecolift GmbH
Buzibachstrasse 14
CH-6023 Rothenburg

T +41 (0)41 280 00 67
www.oecolift.com
info@oecolift.com

www.piab.com

Piab BXF Saugnäpfe für das Handling von Blechen mit Vakuumsystemen zum Beispiel in Presswerken.

Automationstechnologie auf Vakuumbasis kann die Anlagenproduktivität massgeblich erhöhen, denn diese hängt von den Hüben pro Minute ab. Gerechnet auf ein Jahr kann eine Presse so mehr als 500’000 Teile im Jahr zusätzlich fertigen. Die richtigen Saugnäpfe sind dabei entscheidend, denn sie sind das Kernstück von Vakuum-Handling-Systemen.
Am Anfang des Produktionsprozesses vieler Produkte steht das Umformen, was insbesondere für die Herstellung von Fahrzeugen gilt.
Dabei werden Metallbleche mithilfe einer Reihe von Pressen zugeschnitten und in Form gepresst. Die Durchlaufleistung in der Pressenanlage gibt die Geschwindigkeit für den restlichen Produktionsprozess vor.
Wenn man die Produktivität der Presse nur um einen Hub pro Minute erhöht, kann eine Anlage, die rund um die Uhr arbeitet, 1440 zusätzliche Teile pro Tag produzieren. Multipliziert man das mit 364 Tagen pro Jahr, ergibt das 524’160 zusätzliche Teile pro Jahr.
Saugnäpfe sind das Kernstück aller Vakuumsysteme. Reibung spielt dabei die Hauptrolle, ähnlich wie bei Reifen für die Fahrzeuge, die in der Pressenanlage produziert werden.

Fester Griff auf den unbearbeiteten Rohlingen
Angefangen bei den blanken Metallblechen, stellt die Vakuum-Handling-Technologie sicher, dass diese Rohlinge in den automatisch ablaufenden Prozessen einzeln aufgenommen werden. Der zunehmend geläufige Lösungsansatz besteht im Einsatz von sogenannten Luftmessern, die durch das Einblasen von grossen Mengen an komprimierter Luft zwischen die Bleche erzeugt werden. Die Bleche müssen dann aber noch getrennt werden. Und hier kommen die neuen Piab Vakuum-Saugnäpfe der BXF-Serie mit mehreren Balgen ins Spiel.
Diese Saugnäpfe bieten festen Griff auf den unbearbeiteten Rohlingen, auch bei schmierigen, öligen, nassen oder sehr trockenen Oberflächen, und sind in der Lage, innerhalb einer Charge vielfältigen Herausforderungen gerecht zu werden. Ausserdem werden die Aussenkanten leicht gebogen, sodass weitaus weniger Luft für die einzelnen Bleche erforderlich ist, was wiederum den Luft- und Stromverbrauch erheblich reduziert. In der Kombilösung von Piab erledigen die Saugnäpfe den Grossteil der Arbeit und werden von mehreren effi-zienten Luftmessern unterstützt. Dieser Lösungsansatz trägt auch zu minimierten Stillstandzeiten bei und erhöht die Leistung der Anlage.

Möglichst lange Lebensdauer
Um die geeigneten Vakuum-Saugnäpfe zu finden und sicherzustellen, dass man die richtige Form und Material für Spitzenleistungen gewählt hat, müssen gewisse Kriterien berücksichtigt werden.
Hierbei spielt insbesondere das Material eine wichtige Rolle. Die grundlegende Idee besteht darin, eine möglichst lange Lebensdauer aus den Saugnäpfen, die man für eine bestimmte Anwendung gewählt hat, herauszuholen und die Stillstandzeiten zu begrenzen. Folgende Tipps helfen bei der Auswahl der richtigen Saugnäpfe für jedes Produkt:

  1. Fragen Sie sich, wie der Saugnapf bei Kontakt mit Öl reagiert. Kautschuk, NBR (Nitril- Butadien-Kautschuk) und andere Materialien neigen dazu, das Öl aufzusaugen. Sie werden schwammig und verlieren ihr Formgedächtnis. Das führt auch zu Trockenfäulnis und Rissbildung und schliesslich zum vorzeitigen Verschleiss der Saugnäpfe. Saugnäpfe aus Polyurethan sind gegen das Eindringen von Öl resistent, was eine längere Lebensdauer und weniger Stillstandzeiten zur Folge hat.
  2. Überprüfen Sie, wie das End-of-arm-tooling gelagert wird, wenn es nicht in Gebrauch ist. Viele Materialien, wie zum Beispiel TPE (thermoplastische Elastomere), werden leicht eingedrückt, wenn man sie an andere Oberflächen lehnt. Das kann zu Problemen mit dem Formgedächtnis führen, das heisst, die Saugnäpfe kehren nicht mehr in ihren Originalzustand zurück und müssen häufiger ausgetauscht werden. Saugnäpfe aus ­Polyurethan haben jedoch ein hervorragendes Formgedächtnis.
  3. Wählen Sie ein Reibungsmuster, das in der Lage ist, ölige Gegenstände bei hoher Geschwindigkeit zu bewegen. Es gibt Muster und es gibt grossartige Muster. Viele Hersteller behandeln lediglich die Oberfläche ihrer Noppenmuster. Diese Oberflächenbehandlung nutzt sich jedoch mit der Zeit ab. Zurück bleibt eine glänzende Saugnapfoberfläche, die regelmässig ausgetauscht werden muss, um ein Abrutschen zu vermeiden. Das Muster auf den Saugnäpfen von Piab kann mit dem Muster von Reifenprofilen verglichen werden. Tiefe, mechanisch bearbeitete Rillen, die Öl ableiten und eine scharfe Kante bilden sowie für mehr Reibung sorgen, um das Abrutschen der Teile zu verhindern.


Ein flexibles Vakuumsystem ist am produktivsten
Flexible Systeme sind produktive Systeme. Wenngleich dezentrale Vakuumsysteme mit einem Saugnapf pro Vakuumerzeuger im Allgemeinen flexibler sind als zentrale Systeme mit einem Vakuumerzeuger für mehrere Saugnäpfe, haben beide Systeme Vor- und Nachteile.
Der Hauptvorteil der Dezentralisierung liegt in den schnelleren Reaktions- und Lösezeiten. Und aufgrund der Tatsache, dass die Saugnäpfe unabhängig voneinander arbeiten, hat es keine Auswirkungen, wenn ein Objekt nicht angesaugt werden kann. Der Lösungsansatz ermöglicht ausserdem kleinere und flexiblere Schlauchleitungen.
Der Hauptnachteil ist das Gewicht, da jeder Greiferarm mit mehreren Ejektoren ausgestattet werden muss. Das geringe Gewicht der Ejektoren von Piab ist hier die Lösung des Problems. Die Unternehmensserie piINLINE® plus zum Beispiel ermöglicht ein leichteres Werkzeugsystem für die Saugnäpfe und erleichtert den Austausch von Ejektoren. So werden Stillstandszeiten in Zusammenhang mit dem Neueinstellen der Saupnapfpositionen vermieden.
Kompaktejektoren, wie der piCOMPACT®-Ejektor von Piab, stellen einen zentralen Lösungsansatz dar. Sie sind für gewöhnlich den End-of-arm-tools der Roboter vorgelagert, wodurch das Gewicht für diese Systemart kein Thema ist. Als zentrales System enthalten sie Steuerventile und Vakuumschalter, die mit dem Roboter kommunizieren. In bestimmten Anwendungen bieten sie eine sehr günstige Alternative.
Der Abstand zur Vakuumquelle ist jedoch eine Herausforderung. Lange Vakuumschläuche führen zu Verlusten, die zu Verzögerungen bei den Vakuum- als auch Abblaseigenschaften führen können. Auch die Fehlersuche kann schwierig sein.
Der neue IO-Link piCOMPACT®-Ejektor von Piab minimiert diese Probleme dadurch, dass er mit jedem Bussystem funktioniert und von elektronischem Rauschen nicht beeinflusst wird. Für den Ejektor wird ein 3-adriges Standardkabel verwendet. Die Vakuumerzeugung ist im Gehäuse eingebaut. Das ermöglicht mehrere kleinere Vakuumleitungen zu den Vakuum-Saugnäpfen. Die verstärkte Abblasfunktion beschleunigt den Löseprozess, und ein Signal, das das Ende des Abblasvorgangs bestätigt, vervollständigt eine Reihe von Funktionen, die die Konfiguration vereinfachen, die Betriebszeit maximieren und die Gesamtproduktivität verbessern.