Februar

Embedded World, Nürnberg

Internationale Weltleitmesse für Embedded-Systeme
25. bis 27. Februar
www.embedded-world.de

März

AM Expo, Luzern

Additive Manufacturing Expo
3. und 4. März
www.am-expo.ch

Command Control, München

The Leanding Summit for Cyber Security
3. und 4. März
www.cmdctrl.com

all about automation, Friedrichshafen

Automatisierungsmesse in der Vierländerregion
4. und 5. März
www.automation-friedrichshafen.com

Logimat, Stuttgart

Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss
10. bis 12. März
www.logimat-messe.de

METAV, Düsseldorf

Internationale Messe für Technologien der Metallverarbeitung
10. bis 13. März
www.metav.de

SIMODEC, La Roche-sur-Foron

Internationale Werkzeugmaschinen-Messe für Drehteile
10. bis 13. März
www.salon-simodec.com

WIN Eurasia 2020, Istanbul

Metalworking und Automation
12. bis 15. März
www.win-fair.com

Um Lagerhülsen aus SiC/SiC auf Mass zu bringen, kann man dank eines neuen Werkzeugs von Hufschmied fräsen statt nur zu schleifen.

Durchbruch bei Keramikverbundstoffen

Hufschmied Zerspanungssysteme Schweiz AG
Bolacker 7
CH-4563 Gerlafingen

T +41 (0)32 675 20 10
www.hufschmied-swiss.ch
info@hufschmied-swiss.ch

In einem gemeinsamen Projekt mit der BJS Composites GmbH hat die Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH erstmals keramische Faserverbundstoffe (CMC Ceramic Matrix Composites) erfolgreich zerspanend bearbeitet. Der auf Prozessoptimierung in der Bearbeitung schwieriger Werkstoffe spezialisierte Werkzeughersteller entwickelte ein Fräswerkzeug für die Bearbeitung von ­KERAMAN SiC/SiC-Lagerhülsen der BJS Composites GmbH. Der Proof of Concept könnte sich als entscheidender Durchbruch in der Prozesskette zur Produktion von Hochleistungskeramik-Komponenten herausstellen, da CMC-Werkstücke bisher nur in einem aufwendigen Schleifverfahren auf Mass gebracht werden konnten.

Stabiler Fertigungsprozess
Die extrem korrosions-, hitze- und abrasionsbeständigen Ceramic Matrix Composites (CMC) mit Siliziumcarbid-Fasern sind in Energietechnik, Wasseraufbereitung oder bei Turbinen im Einsatz. Bisher sind Komponenten aus CMC durch die aufwendige Bearbeitung der Rohlinge extrem teuer: Die CMC-Werkstücke müssen mit grösserem Aufmass hergestellt und dann auf das Endmass nachbearbeitet werden. Dies war bisher nur durch Schleifen mit Diamantwerkzeugen möglich. Hufschmied entwickelte unter anderem durch Anpassung der Mikrogeometrie an den Schneidkanten ein neues Werkzeug auf Basis von PKD-Vollkopf-Fräswerkzeugen. Jetzt konnte ein stabiler Fertigungsprozess festgelegt werden, bei dem auch die Werkzeugstandzeiten überzeugten.

Beschleunigung und ­Kostensenkung
«Das Schruppen und Vorschlichten des CMC-Bauteils mit dem Diamantwerkzeug von Hufschmied senkt die Bearbeitungszeit um 90 Prozent. Nur das letzte Finish muss noch schleifend erfolgen. Damit reduziert sich die gesamte Bearbeitungszeit um etwa 70 Prozent», erklärt Kai ­Jäger, Prozessingenieur bei BJS Composites GmbH. «Was hier in einer herrlich unkomplizierten kollegialen Kooperation entstand, ist ein beeindruckender Proof of Concept – und mehr noch: Wenn es für dieses Werkstück aus diesem Material eine passende Zerspanungslösung gibt, so können wir davon ausgehen, dass wir auch für andere und weitaus komplexere Konstellationen geeignete Bearbeitungsstrategien finden. Wir sind Zeuge eines wichtigen Schritts in der Beschleunigung und Kostensenkung bei der Produktion von Komponenten aus Keramikverbundwerkstoffen.»