September

Kuteno, Rheda-Wiedenbrück

Kompakte Zuliefermesse für die kunststoffverarbeitende Industrie
1. bis 3. September
www.kuteno.de

Stanztec, Pforzheim

Fachmesse für Stanztechnik
8. bis 10. September
www.stanztec-messe.de

all about automation, Essen

Die Fachmesse für Industrieautomation in Nordrhein-Westfalen
9. und 10. September
www.automation-essen.de

EPHJ, Genf

Fachmesse für Hochpräzisionstechnik
15. bis 18. September
www.ephj.ch

Experience Additive Manufacturing, Augsburg

Internationaler Multi-Location-Event für Additive Fertigung
22. bis 24. September
www.experience-am.com

all about automation, Chemnitz

Die Fachmesse für Industrieautomation in Mitteldeutschland
23. und 24. September
www.automation-chemnitz.de

SPS Italia, Parma

Internationale Fachmesse für elektrische Automatisierung, Systeme und Komponenten
28. bis 30. September
www.spsitalia.it

Oktober

MOTEK, Stuttgart

Internationale Fachmesse für Montage- und Handhabungstechnik
5. bis 8. Oktober
www.motek-messe.de

Die Vorfräser-Ausführung des Kugelfräsers, der FRANKEN 2508L.

Standard-Fräser­programm für Hybrid Additive Manufacturing

RIWAG Präzisionswerkzeuge AG
Winkelbüel 4
CH-6043 Adligenswil

Telefon +41 (0)41 375 66 00
www.riwag-schweiz.ch
info@riwag-schweiz.ch

www.emuge-franken.com

Der Schaft-Radiusfräser 3060L ist speziell für die Bearbeitung von 2D-Hinterschnitten ausgelegt.

Das «Hybrid Additive Manufacturing» ist ein Verfahren, bei dem das selektive Laserschmelzen im Pulverbett mit dem subtrak­tiven 3-Achs-Hochgeschwindigkeitsfräsen in einer Maschine kombiniert wird. Dadurch werden einerseits deutlich höhere Genauigkeiten und Oberflächengüten erreicht, als es durch das konventionelle Laserschmelzen im Pulverbett möglich ist. Andererseits schafft die Nullpunkt-Definition durch maschinenintegrierte Spindelkoordinatensysteme die Möglichkeit, hochpräzise Referenz- und Spannflächen für die nachgelagerte Prozesskette zu erzeugen. Daraus resultieren insbesondere für den Werkzeug- und Formenbau, Rapid Prototyping oder Kleinserienfertigung eine Minimierung der nachgeordneten Prozesskette sowie völlig neue Gestaltungsspielräume bezüglich Design, Strukturen oder Materialeigenschaften.

Speziell für dieses Fertigungsverfahren
Das FRANKEN-Fräserprogramm «Hybrid Additive Manufacturing» wurde speziell für dieses Fertigungsverfahren entwickelt. Es umfasst Kugelfräser und Schaft-Radiusfräser aus dem Programm FRANKEN Expert, die in ihrer Halsausführung, dem Schneidenbereich und der Beschichtung auf die Anforderungen der hybriden additiven Fertigung ausgelegt sind. Der Vorfräser mit Kugelgeometrie zielt auf Schrupp- und Vorschlichtbearbeitungen, um ein bestimmtes Aufmass am additiv gefertigten Bauteil herzustellen. Die Bearbeitungsrichtung ist hier von oben (Z+) nach unten (Z-). Für die Schlichtbearbeitung in thermisch nicht mehr belasteten Schichten wird der Fertigfräser, ebenfalls mit einer Kugelgeome­trie, empfohlen. Der Schneidenbereich am Werkzeug wurde speziell so ausgelegt, dass eine ziehende Bearbeitung von unten (Z-) noch oben (Z+) möglich ist, um die thermisch nicht mehr belasteten Materialschichten fertig zu bearbeiten.

Für die Trockenbearbeitung einsetzbar
Für die 2D-Bearbeitung von Hinterschnitten am Bauteil ist der Schaft-Radiusfräser «Back Taper» vorgesehen. Seine Spezifikati­onen zielen auf Vorschlicht- und Schlichtanwendungen am additiv gefertigten Bauteil ab.
Die Kugelfräser sind in Schneidendurchmessern von 0,6 bis 3 mm, der Schaft-Radiusfräser von 3,5 bis 5 mm verfügbar. Alle Varianten sind für die Trockenbearbeitung einsetzbar. Da in der Maschinenkammer eine Schutzgasatmosphäre und höhere Temperaturen herrschen, ist eine Trockenbearbeitung auch zwingend erforderlich.
Ergänzend zum Expert-Fräserprogramm werden für die Bearbeitung von additiv gefertigten Bauteilen die Hartmetall-Fräser der Produktlinie FRANKEN Micro und die «Enorm» Schaftfräser der Produktlinie FRANKEN Top-Cut empfohlen.