Juni

SENSOR+TEST, Nürnberg

Internationale Fachmesse für Sensorik, Mess- und Prüftechnik
26. bis 28. Juni
www.sensor-test.com

AMB, Teheran

Fachmesse für Metallbearbeitung
26. bis 29. Juni
www.ambiran.com

August

topsoft, Zürich

Business Software und IT-Infrastruktur Messe
28. und 29. August
www.topsoft.ch

Sindex, Bern

Treffpunkt der Schweizer Technologiebranche
28. bis 30. August
www.sindex.ch

September

TeleNetFair, Luzern

Schweizer Messe für Kommunikations-, Netzwerk-, Mess- und Verkabelungstechnik
4. bis 6. September
www.telenetfair.ch

AMB, Stuttgart

Internationale Messe für Metallbearbeitung
18. bis 22. September
www.messe-stuttgart.de/amb

Experience Additive Manufacturing, Augsburg

Internationaler Multi-Location-Event für Additive Fertigung
25. bis 27. September
www.experience-am.com

Oktober

ILMAC, Lausanne

Fachmesse für Prozess- und Labortechnologie
3. und 4. Oktober
www.ilmac.ch

Mit Solid-Shell-Elementen dünnwandige Blechteile schneller berechnen.

Blechstrukturen schneller simulieren

ISKO engineers AG
Taunusstrasse 42
D-80807 München

Telefon +49 (0)89 37062-287
www.isko-engineers.de
info@isko-engineers.de

www.simufact.com

Grosse Modelle mit vielen Kontaktflächen schneller und effizienter mit Segment-to-Segment berechnen.

Simufact Engineering, ein Unternehmen der MSC Software, bringt mit Simufact Welding 7 die nächste Version seiner Lösung für die Simulation von Schweissprozessen auf den Markt.
Mit funktionalen Neuerungen wie den Solid-Shell-Elementen, vereinfachten Berechnungsmethoden für Widerstandspunktschweissprozesse und der flexibleren Berücksichtigung von Spannkonzepten verspricht Simufact Welding 7 kürzere Rechenzeiten, genauere Ergebnisse und eine intuitivere Bedienung der Software.

Dünne Bleche schneller berechnen
Durch die Verwendung von Solid-Shell-Elementen lassen sich Baugruppen aus dünnen Blechen schneller berechnen, da die benötigte Elementanzahl im Modell deutlich sinkt.
Die Software kann darüber hinaus viele Modelle mit Hexaeder-Elementen in Solid-Shell-Netze umwandeln. Dazu prüft Simufact Welding 7, ob eine eindeutige Ober- und Unterseite vorhanden ist. Sofern von der Konvertierungsfunktion diese Spezifikati­onen identifiziert werden, kann die bisherige Hexaeder-Vernetzung in die Solid-Shell-Vernetzung umgewandelt werden.
Mit der parallelisierbaren Segment-to-Segment-Berechnung, die im neuen Solver implementiert ist, lassen sich grosse Modelle mit vielen Kontaktflächen schneller und effizienter berechnen, da die neu formulierten Kontaktbeschreibungen stabilisierend auf die Simulation wirken. Diese Berechnungsmethode lässt sich jetzt auch mit der Domain Decomposition Method (DDM) nutzen, wodurch eine effiziente Parallelisierung möglich ist.

Berechnungsmethoden für Wi­der­standpunktschweissprozesse
Mit der Version 7 führt Simufact die vereinfachte Berechnungsmethode «Thermal Cycle» für Widerstandspunktschweissprozesse ein. Mit dieser bereits für andere Schweissprozesse verwendeten Methode lassen sich insbesondere komplexe und grosse Baugruppen in kürzerer Rechenzeit berechnen und schnelle Aussagen zum Beispiel zur Verzugsrichtung treffen. Ist die Form der Schweiss­linse zum Beispiel aus Prozessmodellen oder Messungen bereits bekannt, kann der Anwender die Berechnung zusätzlich vereinfachen, indem er ohne zuvorige rechnerische Ermittlung direkt Temperaturen vordefiniert.
Mit wenigen Mausklicks können Anwender in der Version 7 ihrem Modell neue Schweiss­roboter mit mehreren Schweisspfaden, Wärmequellen und Kehlnähten hinzufügen. Mit solchen Anforderungen sieht sich der Anwender typischerweise bei der Simulation von grossen Strukturen oder vielteiligen Baugruppen mit vielen Schweissnähten konfrontiert. Der Roboter-Assistent vereinfacht den Modellaufbau für den Anwender, da dieser alle Schritte in einem Dialog bearbeiteten kann.

Validierung von Simulationsergebnissen
Anwender vergleichen ihr simuliertes Modell mit ihrem Zieldesign oder mit 3D-Messdaten als Referenzmodell. Dabei importieren sie das Referenzmodell aus der Messtechniksoftware in die Benutzeroberfläche von Simufact Welding 7 und können dort das simulierte Werkstück mit dem Zieldesign vergleichen. Wenn die Ingenieure beide Werkstücke übereinanderlegen, können sie die Deformation bestimmen. Diese zeigt die Abweichung zwischen dem simulierten und dem Ziel­design.
Mittels der Transformationsmatrix können Ingenieure die Werkstücke schnell und individuell in der Software positionieren und bewegen. Dabei kann der Benutzer das gleiche Werkstück in mehreren Modellen unabhängig voneinander positionieren. Auf diese Weise sparen sie Zeit ein, da händische Korrekturen entfallen.

Datenbank für Widerstandspunktschweissprozesse
Die Werkstoffeigenschaften beeinflussen die Ergebnisqualität von Widerstandspunktschweissprozessen durch die Widerstände im Material. Die Datenbank in Simufact Welding 7 enthält nun 16 gängige Beschichtungen, auf deren Basis der Anwender die elekt­rischen Eigenschaften beschichteter Bleche berücksichtigen und die Ergebnisqualität der Simula­tion weiter steigern kann. Versuchsaufwände für die Ermittlung der Widerstandsdaten entfallen.
Simufact Welding 7 kann UNV-Dateien importieren – damit verbessert sich die Kompatibilität der Schweisssoftware zu Drittsoftware und die Interoperabilität in der Prozesskette. Der Anwender kann Ergebnisdaten von Drittanbietern zum Beispiel aus der Umform- oder Giesssimulation in Simufact Welding einlesen und diese Dateien weiterbearbeiten oder für Folgeberechnungen verwenden.

Definition der Spannwerkzeuge
Beim Schweissen grosser Baugruppen sind in der Regel mehrere hundert Spannwerkzeuge notwendig, die ebenso wie das Schweissen selbst Einfluss auf Verzüge und die Eigenspannungen im Werkstück haben. Bisher liess sich die Steifigkeit im Werkstück ausschliesslich senkrecht zur Kontaktfläche beschreiben. Mit der Implementierung der Definition der Spannwerkzeuge mit translatorischer und rotatorischer Steifigkeit berücksichtigt Version 7 zusätzlich mögliche Drehungen und die Bewegungen der Werkzeuge entlang der Oberfläche.